Seit 50 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der Diözese Eichstätt und der Erzdiözese Gitega in Burundi. Zum Jubiläum kommt eine Delegation aus der Partner-Diözese in das Bistum Eichstätt und besucht dabei auch einzelne Pfarreien. Am Freitag, 10. Juli ist Alt-Erzbischof Simon Ntamwana zu Gast in der katholischen Pfarrei Roth. Auf dem Programm stehen ein Rundgang durch die Stadt, ein Besuch im Weltladen sowie Begegnungen mit dem evangelischen Pfarrer Werner Konnerth und Bürgermeister Andreas Buckreus. Alle Interessenten sind eingeladen um 17 Uhr zu einer Begegnung mit Erzbischof Simon im katholischen Pfarrheim sowie um 18 Uhr zum Gottesdienst in der katholischen Kirche.
Der Rother Pfarrer Klaus Meyer war mehrfach in dem kleinen ostafrikanischen Land, das in den letzten Jahrzehnten stark unter dem Konflikt zwischen den Stämmen der Hutu und Tutsi gelitten hat. Hauptsächlich hat er die Erzdiözese Gitega besucht und häufig auch die Pfarrei Yoba (Stadtteil von Gitega). Das Bistum Eichstätt unterstützt das nördlich von Gitega gelegene Sozial- und Seelsorgezentrum Bugendana, das nun rechtzeitig zum 50-jährigen Jubiläum der Partnerschaft bezugsfertig wird. Erzbischof Simon setzt sich zudem sehr für die Versöhnung in Burundi ein. „Mit seinem ,Werk der Versöhnung‘ hat er viel für das friedliche Zusammenleben in Burundi geleistet“, so Pfarrer Klaus Meyer.
Zwischen Roth und Burundi gibt es auch einen weiteren Bezugspunkt: So wird im Weltladen Roth Kaffee aus Burundi verkauft, der fair gehandelt wird und damit kleinbäuerlichen Familien eine Perspektive gibt. Im Herbst wird ein „Burundi-Abend“ des Weltladens und der katholischen Pfarrei stattfinden – mit Informationen über Produktion und Verkauf des Burundi-Kaffees sowie über die Partnerschaft der Bistümer Eichstätt und Gitega (Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19 Uhr, im katholischen Pfarrheim Roth).


