Pfarrer Klaus Meyer predigt in der evangelischen Kirche von der Kanzel
Ein schönes Zeichen des ökumenischen Lebens in Roth wurde beim ökumenischen Gottesdienst am Ostermontag gesetzt: Pfarrer Klaus Meyer wurde die Ehre zuteil, in der evangelischen Stadtkirche von der Kanzel über das Evangelium vom Emmaus-Gang zu predigen. Der evangelische Pfarrer Werner Konnerth und Pfarrer Klaus Meyer leiteten den ökumenischen Gottesdienst, der in Roth zu einer guten Tradition geworden ist und im jährlichen Wechsel in der evangelischen und in der katholischen Kirche stattfindet.
Die Freude über den Auferstanden kam gleich zu Beginn des Gottesdienstes durch die festlichen Klänge des Posaunenchors unter Leitung von Dekanatkantor Tobias Kraft zum Ausdruck. Das Evangelium mit dem Emmaus-Gang der zwei Jünger war Thema der Predigt, die Pfarrer Klaus Meyer von der Kanzel aus hielt. Es sei das erste Mal, dass er hoch von einer Kanzel aus zur Gemeinde predige, und eine große Ehre, die ihm in der evangelischen Kirche zuteil werde. Die Kanzel dient der evangelischen Gemeinde als Ort für die Auslegung der Schrift.
In seiner Predigt legte Pfarrer Meyer dar, dass durch das „Brennen des Herzens“ und das Brechen des Brotes nicht nur bei den Emmaus-Jüngern, sondern auch bei uns in unseren Herzen etwas aufbricht und uns den weiteren Weg zeigt. So wie die beiden Jünger sich aufmachten, ihren Mitbrüdern die frohe Botschaft über den auferstandenen Jesus mitzuteilen, so sollen auch wir diese Botschaft zu unseren Mitmenschen hinaustragen.
Am Ende des Gottesdienstes wiesen die beiden Pfarrer noch auf das ökumenische Friedensgebet jeden Freitag 18.00 Uhr in der evangelischen Stadtkirche sowie auf die ökumenische Tiersegnung im Tierheim Roth am 8. Mai 2026 um 18.00 Uhr hin, zu der jeder sein Haustier, ein Mitgeschöpf Gottes, mitbringen darf.


